GR 18.05.2011, Vorlage 93

Theo Hartmann
Eigentlich hätte die Vorlage 93 vor dieser Vorlage diskutiert und beraten werden müssen, denn in dieser Vorlage wird der Grundsatz der Schreibweise behandelt.

1. Der Name KuBinO ist das Ergebnis aus einem Wettbewerb, wo wir die Bürgerschaft beteiligt haben. Die Mehrheit des GR hat sich für diesen Namen entschieden und dabei war der Name in großen und kleinen Buchstaben entsprechend der ursprünglichen Bedeutung dieses Kunstworts geschrieben. Das war unsere Entscheidungsgrundlage und diese sollten wir jetzt nicht verlassen. Wenn wir Bürgerbeteiligung wollen, dann müssen wir die Ergebnisse auch respektieren und ernst nehmen.

Wir halten an der Groß- und Kleinschreibung fest.

2. Mit der Vorlage 95 wurden nun auch mehrere Varianten aufgezeigt, bei denen auch die Groß- und Kleinschreibung berücksichtigt sind, was ja bei den früheren Vorschlägen der Verwaltung nicht der Fall war.

Der von der Verwaltung vorgeschlagenen Variante A können wir nicht zu stimmen:

  1. Hier ist alles in Großbuchstaben geschrieben, was wir ablehnen.
  2. Die rechte senkrechte Fassadenseite halten wir für ungeeignet, weil dadurch das Gebäude noch länger gestreckt wirkt und diese rechte Seite von der Straße her schlechter sichtbar ist. Das Argument, dass die Schrift auf der linken Fassadenseite durch die Sonnenschirme verdeckt sein könnte, greift nicht, was die vorgelegte Zeichnung auch belegt. Außerdem ist der Schriftzug weniger als Informationsträger zu sehen sondern eher als ein dekoratives Element.

Wir stellen einen Abänderungsantrag und schlagen vor die Variante E zu wählen.

Der Name wird in dieser Variante in Groß- und Kleinbuchstaben geschrieben, so wie der GR den Namen beschlossen hat.

Der Schriftzug ist oben am Gebäude bestens erkennbar und waagrecht geschrieben und diese VARIANTE folgt den europäischen Lesegewohnheiten (von links nach rechts) und ist deshalb für alle ohne Verkrampfungen gut lesbar.

Die Platzierung der Schrift links über dem Eingang durchbricht zudem die Dominanz der ansonsten strengen Symmetrie.

Die Gebäudebezeichnung und Erkennung ist unserer Meinung nach nicht unwichtig deshalb bitten wir um Zustimmung der anderen Fraktionen.

Für den Fall, dass die Variante E keine Mehrheit bekommen sollte, möchte ich bereits jetzt einen Kompromissvorschlag machen und beantragen, dass wir dann über die Variante G abstimmen.

Dies wäre ein Kompromiss, mit dem wir auch leben können, obwohl viele Vorteile die, die Variante E enthält nicht mehr gegeben sind.

Theo Hartmann
Fraktionsvorsitzender


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    • 19.11.2019
    Hauptversammlung Freie Wähler