Vorlage 165, GR 9.11.2011

Theo Hartmann

Auch uns ist die Entscheidung nicht leicht gefallen, dem Abbruch der Sauna in Nellingen zu zustimmen. Aber wenn man das Ganze betrachtet kann man eigentlich nicht anderst entscheiden.

Bei der Sauna stehen mittelfristig erhebliche Sanierungen in der Technik an, welche wir uns nicht mehr leisten können. Ebenfalls ist der Kindergarten Ober Wiesenstraße stark sanierungsbedürftig. Mit der heutigen Entscheidung verlieren wir 2 Gebäude, welche einen erheblichen Sanierungsstau erkennen lassen und wir bekommen einen Kindergarten der den heutigen Anforderung und Ansprüchen genügen wird.

Wir die Freien Wähler stimmen dem Beschlussantrag mehrheitlich zu.


Allerdings haben wir noch wichtige Anmerkungen zu weiteren Bearbeitung
.

Die Baukostenermittlung betrachten wir als vorläufiges Ergebnis. Die ermittelten Abbruch u. Baukosten von 2,3 Mio.€ sind zu hoch. In der weiteren Bearbeitung können u. müssen noch Kosten eingespart werden.

Ein Vergleich sei erlaubt: Der Abbruch und Neubau Kindergarten Olgastraße hat Gesamtkosten von 1,5 Mio.€ verursacht, was ja auch nicht wenig ist. Betrachtet man das fertige Bauwerk kann man nicht erkennen, dass hier stark gespart wurde und es etwas mangelt.


Umbau Hallenbad:

Grundsätzlich ist es eine gut Idee die Schränke der Schulen und des TV Nellingen in einem Anbau unterzubringen und zeitgleich die rollbaren Gitterschränke von den restlichen Nutzern DLRG, TB Ruit, … welche in der Schwimmhalle stehen zu entfernen und auch in diesem Anbau unterzubringen. Bevor aber ein Kredit über 50T€ aufgenommen wird, sollte überlegt werden, ob die Schränke und die Rollwägen nicht dort bleiben wo sie Momentan sind. Während des Schulbetriebs herrscht kein Publikumsverkehr, welcher den Zugang zu den Schränken behindern würde. D. h. für die Schulen würde sich nichts ändern. Inwieweit der TV Nellingen vom Publikumsverkehr – wartende Eltern – beeinträchtigt wird können wir nicht beurteilen.

Das Unterbringen der Materialien im Umkleidetrakt wäre für uns auch denkbar. Hier müssten einmal die Kosten dem Anbau gegenübergestellt werden. Denn auch hier wären Umbaumaßnahmen unbedingt erforderlich. Ein bloßes Unterbringen der Materialien in den Umkleidekabinen ist hier sicherlich nicht möglich.

Theo Hartmann,
Fraktionsvorsitzender


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