Stellungnahme zur Vorlage 18/1 2012 / GR 29.02.12

Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister Bolay, meine Damen und Herren

Immer dann, wenn auf einer bis jetzt noch unbebauten Fläche gebaut werden soll, wird es Unmut und Proteste der Angrenzer geben. Der Umgang der Verwaltung mit den betroffenen Personen ist aber durchaus noch verbesserungswürdig. Die Anwohner wollen ernst genommen werden und nicht mit flapsigen Bemerkungen abgespeist werden wie z.B. „ Die Parkplätze sind nicht den bereits bestehenden Gebäuden zuzuordnen. Seien Sie froh, dass Sie bis jetzt die Möglichkeit hatten ihr Fahrzeug dort abzustellen“ oder „Als Besucher der Waldheimhalle kann man sich auch einen Parkplatz im angrenzendem Industriegebiet suchen – 3 Minuten Fußweg sind zumutbar“.

Unserem Vorschlag, die überbaubare Fläche zu verkleinern, ist die Verwaltung zwar nicht nachgekommen, aber immerhin hat sie es geschafft, die Parkplätze, welche für das Restaurant und die Waldheimhalle benötigt werden, nun auf dem eigenen Grund und Boden nachzuweisen.

Die Freien Wähler werden darauf achten, dass es eine verträgliche Bebauung geben wird. Wir denken, dass max. eine Zweigeschossigkeit + Dach hier verträglich wäre.

Nach wie vor lehnen wir einen Architektenwettbewerb ab und schlagen stattdessen einen Investorenwettbewerb innerhalb der Bauträger Ostfilderns vor. Die Rahmenbedingen legt aber der Gemeinderat fest. Wir sind der Meinung, dass es hier auch einen Bedarf an Doppelhäusern oder Dreispännern gibt.

Bei der Weiterentwicklung des Planes muss darauf geachtet werden, dass der Zugang zum bereits bestehenden Spielplatz und Haus 19 der Waldheimstraße auf jeden Fall auch von der Maierwaldstraße aus erreicht werden kann. Evtl. ist es auch möglich, den bereits bestehenden schmalen Fußweg zu den Häusern Waldheimstraße 17 und 19 so zu verbreitern, dass ein Krankentransport oder Möbelwagen problemlos vorfahren kann, denn die bisherige Zugangsmöglichkeit vom westlich gelegenen bisherigen Parkplatz fällt ja weg.

Da im Schlehenweg nur ein einseitiger Gehweg vorhanden ist, muss bei einer Neugestaltung eine Gehwegbreite hergestellt werden, die dem Gebot der Verkehrssicherheit entspricht, sodass sich Fußgänger, Kinderwagen im Begegnungsverkehr oder zwei fahrradfahrende Kinder gefahrlos begegnen können.

Der Spielplatz auf dem Waldheimgelände muss erhalten bleiben und die Fahrradabstellplätze den Bedürfnissen angepasst werden.

Die Freien Wähler werden mit diesen Maßgaben mehrheitlich der Vorlage zustimmen.

Für die Fraktion
Petra Hönschel-Gehrung


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