Dr. Joachim Dinkelacker – GR 25.07.2012 Vorlage 129/1

Nachdem im Wohngebiet „Hintere Gärten“ und im „Grund Teil I“ schon Württembergische Herrscher und zum Teil auch ihre Frauen bei den Straßennamen Pate standen, ist es nur folgerichtig hier im „Grund III“ an weitere Frauen des württembergischen Herrscherhauses zu erinnern.

Bei den von mir in den Vorberatungen gemachten Einwendungen gegen die ursprüngliche Vorlage 129 ging es darum, dass es mir nicht sinnvoll erschien, die im Planentwurf vom 23. März 2010 mit Straße A, C, D, E, und H bezeichneten Straßen durchgehend mit „Elisabethenstraße“ zu benennen, da diese Straßen keinen in sich geschlossenen Ring darstellen. Es käme im Bereich der künftigen „Henriettenstraße“ nämlich zu einer Verschwenkung der Elisabethenstraße, sozusagen „um’s Eck“ – und dieser verbogene Ring hätte zudem an seiner Anbindung an die Heumadenerstraße quasi noch einen „Bürzel“.

Nun gab es in den Vorberatungen zu der Vorlage doch einige Verwirrung, die in die Vorlage 129/1 mündete. Hier kann man jetzt getrost von „verschlimmbessern“ sprechen!

Meine Intention war und ist lediglich, eine übersichtliche, einleuchtende und nachvollziehbare Hausnummerierung zu erreichen. Ich habe als Hausarzt oft genug nachts Hausnummern gesucht, die völlig widersinnig und offenbar einer „Höheren Ordnung“ folgend angebracht wurden (Bsp.: Pa.-Str. 55 – 55/1 – 57 – 57/1 – 57/2 danach 55/4(!) dann 59 und 59/1).

Briefträger, Lieferanten und Besucher freuen sich, wenn sie nicht irgendwo herumirren und suchen müssen. Und bei Rettungsdiensten geht’s dabei manchmal sogar um Sekunden oder Minuten.

Daher mein von der Fraktion unterstützter Änderungsantrag:

Der Straßenabschnitt von der Heumadener Straße bis zur Straße B, jetzt Henriettenstraße benannt, soll „Franziskastraße“ heißen. Die Straßen C, D, E, und H sollen wie in der ursprünglichen Vorlage 129 „Elisabethenstraße“ heißen. Die mit den Pfeilen markierten Häuser entlang dieser Franziskastraße erhalten dann die Hausnummern 1 bis 15

Unsere Franziska von Hohenheim hat nebenbei durchaus eine Würdigung durch eine Straßenbenennung nach ihr verdient, heißt es doch in der Vorlage: „Die fromme und karitative Franziska genießt in Württemberg einen hervorragenden Ruf. Dank ihrer Wohltätigkeit und ihres mäßigenden Einflusses auf den Herzog Carl Eugen wurde sie schon zu Lebzeiten als

>GUTER ENGEL WÜRTTEMBERGS< bezeichnet“.

Bitte lassen Sie über diesen Änderungsantrag abstimmen.

Für die Fraktion:
Dr. Joachim Dinkelacker

 


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