Theo Hartmann – GR 25.07.2012 Vorlage 122/1

Der Gemeinderat und die Verwaltung haben dieses Thema in vielen Gesprächen und Diskussionen eingehend behandelt. Die Fraktion der

Freien Wähler hat sich ebenfalls umfassend informiert und viel diskutiert und beraten. Unser Prüfstein war und ist: Wo können wir die beste Wertschöpfung erreichen? Und mit welchem Risiko?

Entgegen dem Modetrend – so muss man das wohl nennen -, werden wir die Stadt Ostfildern auffordern, das Netz nicht zu kaufen, und das hat gute Gründe:

Der Stadt und der Tochter Stadtwerke fehlt das nötige Eigenkapital, wir müssten alles fremdfinanzieren und das in einen regulierten Markt, wo keinerlei Spielraum für zusätzlichen Gewinn vorhanden ist aber die Risiken unvorhersehbar sind.

Es ist doch nicht sinnvoll, aus einen Verband herauszugehen, der bisher verlässlich war und das Thema profihaft beherrscht, um dann in kleinerem Verbund das zu versuchen, was bisher gut lief.

Wie wollen kleinere Betriebseinheiten mögliche Großschäden lösen?

Die notwendigen Änderungen für die Stromnetze, die sich aus der Energiewende heraus noch ergeben werden, sind überhaupt noch nicht abschätzbar. Wir brauchen intelligente Netze, die Strom in beide Richtungen schicken können: vom Stromwerk zum Verbraucher und vom Strom erzeugenden Verbraucher zum Stromwerk! Was das noch an zusätzlichen Investitionen bedeutet, ist jetzt noch gar nicht abschätzbar.

Die vereinbarten Sonderkündigungsrechte bzw. Umstiegsklauseln halten wir für sinnvoll und richtig.

Wir die Freien Wähler werden dem Beschlussantrag zustimmen.

 


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    • 19.11.2019
    Hauptversammlung Freie Wähler