Theo Hartmann – Gr 21.12.2012

Anfänglich waren wir sehr kritisch bzw. standen diesem Verfahren skeptisch gegenüber. Es soll ja dann in Ostfildern erstmals zur Anwendung kommen. Durch die ausführlichen Informationen und Gespräche mit H. Striebeck und H. BGM Assenmacher und unsere internen Diskussionen in der Fraktion, kommen wir zur Überzeugung, dass dieses Verfahren in diesem Fall einige Vorteile bietet.

Dadurch dass der „Planerische Wettbewerb“ geteilt wird in eine erste Teilplanung und in einen 2. Teil „Wirtschaftliche Themen“ und diese getrennt bewertet werden, ist gewährleistet, dass nicht ein Teil dominiert. Wir wollen eine gute Planung und einen wirtschaftlichen Preis, vor allem zu einem Festpreis, was uns Freien Wählern sehr wichtig ist.

Durch die Diskussion mit H. Striebeck und BGM Assenmacher mit unserer Fraktion wurde jetzt auch eine Möglichkeit für die Berücksichtigung des örtlichen Handwerks bzw. Mittelstandes mit in die Bewertung aufgenommen. Dies begrüßen wir sehr.

Somit haben die örtlichen Handwerker mehr Chancen bei der Vergabe berücksichtigt zu werden als bei einer EU-weiten Ausschreibung nach VOB.

Eine wichtige Funktion hat unserer Meinung nach bei diesem Verfahren der vorgesehene Lenkungsausschuss.

Mit diesem neuen Verfahren können die Risiken für den Bauherrn, also für die Stadt Ostfildern, gegenüber dem bisherigen Verfahren minimiert werden, außer es käme zum Crash und der Generalunternehmen ginge Konkurs.

Wir die Fraktion der Freien Wähler stimmen dem Verfahren zu

Theo Hartmann
Fraktionsvorsitz

 


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