GR 23.10.2013 – Vorlage 186

In Ostfildern haben wir ein nicht mehr ganz aktuelles Verkehrskonzept, eine ganzheitliche kommunale Bildungsplanung, die noch ausgearbeitet wird, ein Radverkehrskonzept und jetzt soll noch einvermutlich „ganzheitliches, umfassendes und höchstwahrscheinlich zukunftsweisendes“ MOBILITÄTSKONZEPT auf den Weg gebracht werden, um – wie es in der Vorlage heißt – „ die unterschiedlichen Mobilitätsbedürfnisse … bestmöglich zu unterstützen.“

Es klingt fast so, als wolle man gründlich und umfassend untersuchen, ob sich hinter einem Apfel ein Butzen verbirgt.

Die Fachbereiche sollen die nötigen Daten zusammentragen, dann wird ein Moderator für die Gruppenarbeit eingekauft und das Ganze gründlich beleuchtet. Man kann daraus schließen, dass in den Fachbereichen genügend Kapazität für eine solche Zusatzarbeit vorhanden sein muss. Fehlt  (möglicherweise) nur noch externer Sachverstand, der dann ein noch zu vergebendes Gutachten erstellen wird, um die Arbeit abzurunden.

Die Autopendler sollen aufgeklärt werden, verstärkt FAHRGEMEINSCHAFTEN zu bilden und über Aufklärung soll das ELTERNTAXI  durch Alternativen möglichst unnötig werden.

Mir scheint: Ein Veggi-Day für die Autofahrer soll eingeführt werden.

Auch der Stadtteil Scharnhausen bietet in Ostfildern mit seinen 6 Stadtteilen nach Feststellung in der Vorlage „ideale Voraussetzungen für Fußgänger und Radverkehr“. Aha. Da ist wohl die Route entlang der Körsch gemeint, oder ist die Topographie des Stadtteils nicht bekannt?.

In der Vorlage heißt es weiter: „Um in einem nächsten Schritt aus der übergeordneten Definition der verschiedenen Handlungsfelder konkrete Ziele festlegen zu können, sind die einzelnen betroffenen Gruppen und die vorherrschenden Arten der Mobilität in Ostfildern näher zu betrachten“.  – Jetzt bin ich platt.

Ich kann von den Argumenten völlig erschlagen nur noch sagen:
Die Freien Wähler werden dieser Vorlage mehrheitlich nicht zustimmen können.

Für die Fraktion
Dr. Joachim Dinkelacker


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    • 19.11.2019
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