Petra Hönschel-Gehrung – GR 30.07.2014,  Stellungnahme zur Vorlage 151 / 2014

Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister Bolay, meine Damen und Herren,

die Freien Wähler nehmen wie im Beschlussantrag unter Ziffer 1 formuliert vom aktuellen Stand der Förderung des leistungsorientierten Sports in der Stadt Ostfildern Kenntnis.
Großartig finden wir, dass  die private Klaus und Waltraud Reichert Stiftung die erfolgreichen Jugendlichen und jungen Erwachsenen bis zum Alter von 20 Jahren  unterstützt.  Aber welche Förderung könnten Sportler danach in Anspruch nehmen? Bis jetzt keine!

Ostfildern will Sportstadt sein – ehrt herausragende Sportler und Sportlerinnen und Trainerinnen und Trainer nach erfolgreichen Meisterschaften mit einem Empfang und evtl. sogar mit einem Eintrag ins Buch der Stadt in der Propstei – und was noch? Nichts!

Breitensport ohne Vorbilder aus dem Leistungssport klappt nicht, denken wir z.B. nur an das Vorbild unserer hervorragenden Leichtathleten, Radballer oder an die Handballabteilung des TV Nellingen – oder als Negativbeispiel an den Einbruch in der Tennisjugend in der Zeit nach Steffi Graf und Boris Becker.

Wir können  der  Ziffer 2  des Beschlussantrages nicht zustimmen, sondern stellen folgenden Änderungsantrag:

Die Freien Wähler beantragen  dass die Verwaltung dem Gemeinderat Vorschläge  unterbreitet wie eine Förderung des leistungsorientierten Sports für über 20 jährige aussehen könnte.

Um hier Anregungen zu geben, möchte ich nur Schlagwörter nennen: Beteiligung an Reise- und ggf. Übernachtungskosten, Hallennutzung, Stadionnutzung, zusätzlicher Zuschuss für Trainerinnen und Trainer. Überhaupt: Wie ist Leistungssport definiert? Was ist leistungsorientierter Sport? – Selbstverständlich muss ein Budget dafür im Rahmen bleiben und gedeckelt sein. Die Stadtwerke könnten prüfen, wie es möglich wäre, dass sie wie andere Stadtwerke auch den Sport fördern könnten.

Ich möchte nebenbei nur daran erinnern, dass der ATU am 16.07.14 einer neuen Freiwilligkeitsaufgabe zugestimmt hat, welche eine Unterstützung mit 2.000 € im Jahr erfährt und darüber hinaus zumindest auch noch Arbeitszeit im Personalbereich kosten wird.

Für die Fraktion
Petra Hönschel-Gehrung

 


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