Joachim Dinkelacker – GR 30.07.2014, Vorlage 155

Wir Freien Wähler stimmen der Fortführung der Planungsvariante „T-Kreuzung“ zu und begrüßen insbesondere die Ergänzung des Beschlussantrags in der Vorlage 155/1, bei der es um die Erhaltung der Parkplätze geht.
Wenn man die Ruiter Geschäfte nicht weiter ins Abseits bringen möchte, müssen wenigstens die vorhandenen Parkmöglichkeiten im Innenbereich erhalten werden. Auch in den Einzelhandelsgutachten werden fehlende Parkplätze als nachteilig für den innerörtlichen Einzelhandel herausgestellt. Das ist die Realität, auch wenn es uns allen aus ökologischen Gründen lieber wäre, man würde mehr zu Fuß oder mit dem Fahrrad einkaufen. Ich habe der Verwaltung eine Skizze zukommen lassen, wie sich Parkplätze auf der Kirchheimerstraße erhalten lassen könnten. Die Planung der T-Kreuzung muss mit mehreren Lösungsansätzen noch einmal gründlich untersucht werden, und mehrere Varianten gilt es danach hinsichtlich ihrer Vor- und Nachteilen abzuwägen.
Die wichtige Verbesserung der Einmündungsradien ist in der Grobplanung schon vorgesehen.

Einen Gedanken, den wir Freien Wähler an dieser Stelle einmal einbringen wollen:
Wie lässt sich der Ruiter Innenbereich optisch aufwerten?
Man führt z.B. die beiden von der Stadt wegen des Kreuzungsumbaus erworbenen Gebäude nicht wieder einer baulichen Nutzung zu, sondern stellt an dieser Stelle kleinen parkähnlichen Grünbereich her. Damit würde quasi eine „Grüne Zunge“ von der „Grünen Mitte“ aus über die Kirchheimerstraße in Richtung Kronenplatz ragen. Auch in anderen Bereichen in der Stadt werden Mittel in die Hand genommen, um die Aufenthaltsqualität im öffentlichen Raum zu verbessern. Warum nicht auch hier?

Wie es mit dem Kronenplatz und dem Standort des Marktes weitergehen soll, muss in einer gesonderten Diskussion geklärt werden.

Für die Fraktion:
Dr. Joachim Dinkelacker


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