Susanne Haschke-Gruber, Nellingen, susanne-gisela@web.de

Rund 100 Mitbürgerinnen und Mitbürger erlebten letzte Woche bei unserem kommunalpolitischen Abend einen offenen Meinungsaustausch zu aktuellen Themen. Dass die Umgestaltung einer Werkrealschule hin zu einer Gemeinschaftsschule nicht nur Eltern von Grundschulkindern und Lehrer betrifft, sondern eine gesellschaftliche Veränderung für uns alle bedeutet, hat Uli Maute als Lehrer der Erich-Kästner-Werkrealschule sehr anschaulich und klar ausgeführt.

Beim Lärmaktionsplan und den Überlegungen von Geschwindigkeitsreduzierungen konnten sich viele Mitbürger ihre leidigen täglichen Erfahrungen mit Verkehrslärm und vor allem Belastungen in der Nacht von der Seele sprechen. Insbesondere Anwohner der Hindenburgstr sowie Esslinger/Denkendorfer Straße sind hier leidgeprüft. Vor- und Nachteile von Tempo 30 wurden engagiert diskutiert.

Zur Stadtentwicklung Nellingen hatte Herr Bürgermeister Assenmacher nochmals alle Gäste in die Planungsvarianten eingeführt und die Anwohner hatten Gelegenheit, ihre Sorgen um eine in den Medien genannte Variante‚ „Hindenburgstraße wird Einbahnstraße“ vorzubringen. Eine offene, sehr engagierte und sachliche Diskussion mit  Antworten konnte am Ende doch so manchen Frust oder Ärger dämpfen. Dass fast ausnahmslos alle Anwohner der Wilhelmstraße anwesend waren, spricht für eine anerkennenswerte gelebte Bürgerdemokratie – wir begrüßen das, vor allem den sachlichen Umgang mit dem Thema. Die Bürgerbeteiligung geht weiter, mit öffentlichen Aktionen wird die Stadtverwaltung diesen Dialog fortsetzen.

Wir danken allen Mitwirkenden – Uli Maute und Bürgermeister Assenmacher für ihre konstruktiven Beiträge– sowie vor allem den Besucherinnen und Besuchern für diesen eindrücklichen Abend.

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Freiewaehler.ostfildern@gmx.net


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