Theo Hartmann –  Vorlage 102, GR 7.10.2015

Die bisherigen Diskussionen in der Öffentlichkeit und im Gemeinderat wären viel unaufgeregter abgelaufen und die Anwohner der Danzigerstraße hätten nicht erst auf die Barrikaden gehen müssen, hätte die Verwaltung das gesamte Verfahren klüger angegangen. Wir Freien Wähler hatten schon zu Beginn der Überlegungen des neuen Baugebietes eindringlich darauf hingewiesen, dass für die Parkplatzsituation im Bestandsgebiet eine akzeptable Lösung für die heutigen Bewohner dieses Quartiers gefunden werden muss.

Nach dem Wettbewerbsentwurf, dessen Auslobungstext dem Gemeinderat zuvor nie vorgelegt wurde, waren von den ca. 60 öffentlichen Parkierungsmöglichkeiten gerade mal 12 übrig geblieben. Dass da Unmut bei den Anwohnern aufkommen musste, durfte eigentlich niemanden verwundern!

Nur durch hartnäckiges Nachhaken durch unsere Fraktion u. dem GR konnte man bei den Planern Schritt für Schritt eine gewisse Bewegung erreichen.  Schließlich gibt es jetzt nach viel unnötigem Adrenalin, eine Kompromisslösung, die zwar nicht ideal  aber meines Erachtens vertretbar ist. Es werden jetzt gegenüber den letzten Planungen 20 öffentliche Parkplätze zusätzlich im Bereich der St. Dominikus-Kirche von der Stadt angelegt. Diese Stellplätze sind zwar etwas weiter entfernt, können aber den Parkdruck aus der Königsbergerstraße in die Danzigerstraße lindern. Wenn die Kirche auf ihrem Grundstück allerdings weiter zögert, sollen diese Stellplätze auf städt. Grund in unmittelbarer Nähe dort hergestellt werden. Das ist in einem Protokoll festgehalten.

Dadurch gibt es jetzt rechnerisch 52 öffentliche Stellplätze, zwar nicht an bisheriger Stelle, aber im Bestandsgebiet.

Nicht  außer Acht lassen darf man die ca. 60 Parkplätze vor den Garagen, welche sehr wohl für den 2. Wagen benutzt werden können.

Nur mit dieser Lösung für die Abstellmöglichkeiten im Bestandsgebiet können wir Freien Wähler in Teilen der Vorlage zustimmen.

 


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