Corina Raisch – GR 05.10.2016, Vorlage 140/2016

Sehr geehrter Herr OB Bolay, sehr geehrte Kolleginnen und Kollegen,

die Vorlage zeigt es nun deutlich: Unsere langersehnte Stadterneuerung in Nellingen nimmt Gestalt an. Dies ist auch gut so, manche Bürger werden schon etwas ungeduldig und fragen sich, wann es denn nun endlich losgeht. Ich bin dabei auch immer mal wieder angesprochen worden von kritischen Stimmen, wo man vermutet hat, dass doch  die Verwaltung und der Gemeinderat eh schon fertige Pläne vorliegen haben. Daher an dieser Stelle nochmals ganz klar: Dem ist nicht so, uns war von Anfang an ein transparenter Prozess der Bürgerbeteiligung wichtig, um nachher auch die bestmögliche Akzeptanz für die Stadterneuerung zu bekommen. Die bisherigen Veranstaltungen waren hierbei sehr gut vorbereitet und auch bestens besucht. Erst jüngst die Info-Veranstaltung auf dem Wochenmarkt mit Begehung der Hindenburgstraße war eine sehr konkrete Möglichkeit, sich zu informieren und seine Meinung abzugeben. Daher begrüßen wir es sehr, dass nun im November eine abschließende Bürgerinformation stattfindet, wo öffentlich diese Ergebnisse präsentiert und diskutiert werden.

Mit dem vorliegenden Bericht zeigt sich eines: Die heutige Hindenburgstraße wird sich grundlegend verändern. Die fast unmögliche Aufgabe der Vereinigung unterschiedlicher Bedürfnisse durch Autoverkehr, Radfahrer, Fußgänger, Parkplätzen und Gewerbetreibenden findet nun eine Antwort im Konzept des shared space.

Hierzu sind uns folgende Punkte für die weitere Planung wichtig:

  • Das Verkehrskonzept kann nur mit zwei Kreisverkehren funktionieren, einen am oberen Beginn der Hindenburgstraße/Esslingerstraße und den zweiten am unteren Ende Hindenburgstr. /Rinnenbachstraße.
  • Das momentane Konzept sieht vor, dass der Bus keine Einbuchtung mehr bekommt und das Ein- und Aussteigen der Fahrgäste auf der Straße stattfindet, was natürlich den Verkehr aufhält. Dies können wir uns nicht vorstellen und bitten hier nochmals um Prüfung der Buseinbuchtungen ähnlich wie bisher.
  • Das Tempolimit von 20 km/h bzw. 30 km/h ist tagsüber meistens ganz von alleine gegeben, sollte jedoch gerade in den Nachtstunden durch Messanlagen überwacht werden.
  • Die Bäume bilden jetzt eine schöne Alleenansicht, sind aber zu hoch und ausladend und verursachen zunehmend massive Schäden durch die Wurzeln. Diese müssen durch geeignete Bäume neu ersetzt werden, welche den grünen Charakter unterstreichen, aber pflegeleichter und Anwohnerfreundlich sind.

 

Die Freien Wähler stimmen der Vorlage zu.
Für die Fraktion: Corina Raisch

 


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