Theo Hartmann – Vorlage 118,  GR 26.7.17 

Es ist erfreulich, dass die Verwaltung unseren Vorbehalt  bzgl. der Fassadenausführung aufgenommen hat und unserem Vorschlag gefolgt ist, heute  den Baubeschluss zu fassen und die Fassadengestaltung noch offen zu lassen.

Jetzt  können die Fragen und Bedenken zur Fassadengestaltung aufgearbeitet werden.

Die in der Vorlage vorgestellte Fassade ist uns zu wuchtig, wirkt  zu massiv und ist unseres Erachtens ungeeignet für eine Kindertagesstätte.

Zu der von der Verwaltung vorgeschlagenen Ziegelfassade fragen wir: Wo wurde die Fassade bereits gebaut?

Wie lange steht dieses Gebäude?

Welche Erfahrungen wurden dort gemacht bzgl. Verschmutzung und Veralgung, wenn das Dachwasser  über die Fassade entwässert wird.

In der weiteren Bearbeitung erwarten wir weitere  alternative Vorschläge  sowohl in der Materialauswahl und Farbgebung,  als auch ggf. in der  Ausführung der Dachtraufe.

Da unsere Fraktion heute dem grundsätzlichen Baubeschluss zustimmen wird, wird es auch keine Verzögerung beim Baubeginn geben, wenn später noch über die Fassadengestaltung entschieden werden muss.

Die Kostensteigerung vom Wettbewerb bis heute beträgt 35%, da frage ich mich schon, wozu gibt es eine Vorprüfung durch unsere Speziallisten und wozu sitzen Fachingenieure  im Preisgericht, wenn dann die Kosten so aus dem Ruder geraten. Kann man bestimmte Sachen nicht erkennen oder will man es gar nicht erkennen? Worauf kann sich der Gemeinderat  eigentlich verlassen?

 


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