Dr. Joachim Dinkelacker – GR 11.10.2017, Vorlage 153

 Dass unsere Bevölkerung im Durchschnitt immer älter wird, ist allgemein bekannt. Aber wie kann man den damit verbundenen wachsenden Hilfe- und Pflegebedarf  bewältigen?

Damit befasst sich die vorliegende umfangreiche Ausarbeitung, die mit vielen fachkundigen ehrenamtlichen und professionellen Mitarbeitern erstellt wurde und nicht nur eine Fortschreibung des letzten Altenhilfeplans darstellt, sondern auch eine umfassende Analyse für die Zukunftsplanung ist.

Die notwendigen Handlungsfelder sind benannt, ab Seite 173 in einem Maßnahmenkatalog mit unterschiedlicher Gewichtung aufgeführt und dort nachzulesen. Auf die einzelnen Punkte will ich jetzt nicht eingehen. In der öffentlichen Vorbesprechung im Verwaltungsausschuss und zuvor im Gremium Altenhilfe wurde der Plan ja schon vorgestellt.

In unserer älter werdenden Gesellschaft wollen fast alle möglichst in ihrer gewohnten Wohnung und ihrem vertrauten Umfeld bleiben, auch wenn Hilfebedarf entstanden ist. Das ist eine Herausforderung für die Betroffenen und heißt für jeden Einzelnen, nach Möglichkeit rechtzeitig Vorsorge für diesen Fall zu treffen – und es ist eine Herausforderung letztlich für die gesamte Gesellschaft. Im vorliegenden Plan wird von der Notwendigkeit einer „sorgenden Gemeinschaft“ geschrieben, die eine ganz wichtige Säule für die Bewältigung der enormen Herausforderungen darstellt. Hier ist es eine große Aufgabe für die Politik, Kirchen, Vereinigungen und für die Stadtverwaltungen aufzurütteln und den Tendenzen zum immer egoistischeren Denken in unserer Bevölkerung entgegen zu treten. Unsere Fraktion sieht mit dieser umfassenden Ausarbeitung eine gute Grundlage dafür geschaffen!

Einigermaßen irritiert ist unsere Fraktion über die vorab erschienenen Presseberichte und auch über die ausführliche Darstellung zu diesem Plan in der letzten Stadtrundschau, bevor der Gemeinderat abschließend über dieses Thema beschlossen hat. Vielleicht sollte an dieser Stelle doch noch einmal nachgedacht werden, ob eine öffentliche Vorberatung in solchen Fällen hilfreich ist.

Wir danken aber allen haupt-und ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern und federführend ganz besonders Gabriele Beck von der Leitstelle für Ältere.

Unsere Fraktion stimmt der vorliegenden Rahmenplanung zu.

Für die Fraktion
Dr. Joachim Dinkelacker


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