Marcel Stick – GR 26.06.2019, Vorlage 71/2019

Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister Bolay, sehr geehrte Kolleginnen und Kollegen, meine Damen und Herren,

Mit dem Beschluss aus dem Jahre 2011 alle 4 Feuerwehrhäuser in Ostfildern zu sanieren wurde den ehrenamtlich tätigen Feuerwehrfrauen und -männer in Aussicht gestellt, dass Sie nach den Sanierungen in modernen und den neuesten Richtlinien entsprechenden Feuerwehrhäusern untergebracht sind.
Nachdem nun in den letzten Jahren die 3 Feuerwehrhäuser in Kemnat, Nellingen und Ruit energetisch wie auch technisch saniert worden sind, steht nun mit dem heutigen Beschluss das letzte Feuerwehrhaus in Scharnhausen an.
Denn wie sagt man? Ein schöner Schluss ziert alles.

Es freut uns, dass wie in den vorangegangenen Häusern die Feuerwehr mit in die Planungen eingebunden wurde und die Vorschläge der Ehrenamtlichen mit eingearbeitet worden sind.
Ein großes Dankeschön an den Bauausschuss der Abteilung Scharnhausen unter der Führung von Stadtkommandant Gerhard Hanekamm und Abteilungskommandant Detlef Eschen der die Baumaßnahmen vor und während der Bauzeit begleitet hat.

Die Mittelanmeldung des Gebäudemanagements für das Gesamtbudget der Baumaßnahme für den Haushalt 2019 werden bereits jetzt nach der aktualisierten Kostenplanung um 665.000 € überschritten, so dass jetzt schon im Vorgriff auf den Haushalt 2020 Gelder zusätzlich gebunden werden. Das ist ein Szenario, das der Gemeinderat immer vermeiden will. Es muss die Frage erlaubt sein, ob die enorme Kostensteigerung nicht bei der Budgetplanung für 2019 absehbar hätte sein müssen. Solche unzulänglichen Kostenschätzungen helfen niemandem und vernebeln die Realität. Dies kritisieren wir Freien Wähler ausdrücklich! Die erheblichen jährlichen Kostensteigerungen im Baugewerbe sind ja nicht neu. Somit wird der Umbau und die Sanierung des Feuerwehrgebäudes in Scharnhausen mit jetzt geplanten Kosten in Höhe von 1 Million 645 Tausend € das teuerste der 4 Feuerwehrhäuser!

Trotz dieser bitteren Pille stimmen wir Freien Wähler wegen der unbestrittenen Notwendigkeit der Beschlussfassung zu.

Für die Fraktion:
Marcel Stick


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