GR 08.06.2011

Theo Hartmann
Wir haben hier 2 städt. Gebäude die inzwischen in die Jahre gekommen sind. Die Besichtigung des KiGa Obere Wiesenstr. hat gezeigt, dass hier eine Sanierung, Um- und Anbau wenig Sinn macht, denn die Gebäudesubstanz ist einfach zu schlecht.

Der Grundgedanke den KiGa an dem Standort aufgeben und einen Neubau auf dem Saunagelände zu planen, deckt sich mit unserer Forderung in der HH-Rede 2011: „Ziel muss sein, wo immer es möglich ist den Gebäudebestand überhaupt zu verringern!“

Das Gebäude Sauna Nellingen dagegen macht optisch einen guten Eindruck, allerdings ist die Sanitärinstallation reparaturbedürftig, wie überhaupt die kompl. Technik, hier sind mit Reparaturkosten von 200.00.- € zu rechnen, so die Aussage der Bauverwaltung.

Die Schließung der Sauna in Nellingen bedauern wir sehr, denn hier gab es doch viele Stammgäste über viele Jahre, die ihre Sauna lieb gewonnen haben. Allerdings kann man innerhalb Ostfilderns eine Ausweichmöglichkeit finden, was allerdings für den Einzelnen eine Umstellung notwendig macht.

Unsere großen Bedenken waren, ob der Außenbereich d.h. der Spielbereich für einen KiGa am Saunastandort ausreicht. Jetzt zeigen aber die ersten Planungen, dass sich hier sogar eine noch größere Außenfläche erreichen lässt, als sie der KiGa Obere Wiesenstr. nach Erstellung eines Anbaus hätte.

Sicher aus der Erkenntnis mit dem Umbau Stadthalle zum KuBinO heraus, schlägt die Verwaltung hier gleich einen Abbruch der Sauna und einen Neubau des KiGa vor, was wir unterstützen. Die gemachten Erfahrungen mit dem Umbau der Stadthalle haben wohl gereicht. Bei der weiteren Planung verlangen wir, dass die Architekten auch die Möglichkeit eines Pultdaches ernsthaft untersuchen und eine Variante mit Pultdach dem GR vorstellen, zumal das benachbarte Hallenbad ein ähnliches Dach aufweist. Wo immer es möglich ist, wollen wir den Bau neuer Flachdächer vermeiden. Die bereits vorhandenen Flachdächer machen uns schon genügend Probleme!!

Ein wesentlicher Vorteil bei dieser Lösung ist, dass der Betrieb im KiGa bis zur Eröffnung am neuen Standort weitergeführt werden kann. Die Kosten für eine Übergangslösung bei einem Umbau Obere Wiesenstr. wären schließlich auch nicht außer Acht zu lassen.

Hinsichtlich einer Vermarktung des Grundstückes Obere Wiesenstr. sehen wir gute Chancen.

Im weiteren Verfahren müssen am Saunastandort rechtzeitig auch die verschiedenen Lärmquellen untersucht werden, damit dann nicht „plötzlich“ der Schulbetrieb durch den KiGa- Außenbereich gestört wird und wir ein neues Problem haben.

Eine Info-Veranstaltung für die Bürger ist frühzeitig erforderlich.

Theo Hartmann,
Fraktionsvorsitzender


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