Petra Hönschel-Gehrung – GR 25.09.2013, Stellungnahme zur Vorlage 142 142/1 2013

Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister Bolay, meine Damen und Herren,

von der Entwurfsplanung dürfen wir heute laut Beschlussantrag Ziffer I nur Kenntnis nehmen.

Das ist für uns Freien Wähler schwer verständlich, denn dazu gibt es durchaus Beratungsbedarf.

In Ziffer II sollen wir aber der Maßnahme zustimmen. Grundsätzlich können wir Freien Wähler dem Panoramaweg zustimmen. Nicht einverstanden sind wir aber mit einer Anbindung des städtischen Schulgrundstücks zum Panoramaweg. In der Vorlage 143 Bebauungsplan Parksiedlung Mitte, welche wir unter Tagesordnungspunkt 16 später noch beraten werden, ist dieser Weg  logischerweise ebenfalls geplant. Die Verwaltung zeigt in Vorlage 143 auf, warum diese Wegeverbindung aus ihrer Sicht kommen muss. Diese Sichtweise können wir Freie Wähler nicht vertreten. Für Spaziergänger genügt es aber völlig, wenn der geplante Panoramaweg östlich von der Breslauerstraße oder westlich von der Parkstraße aus begangen werden kann

Ich sage es jetzt und werde es später bei der Vorlage 143 noch einmal wiederholen: eine Verbindung vom Schulhof auf diesen Weg darf nicht hergestellt werden. Das Weitere dazu führe ich bei dem Bebauungsplan Parksiedlung Mitte aus.

Wir Freien Wähler nehmen wie gesagt vom Punkt I des Beschlussantrags Kenntnis, stimmen der Maßnahme mit der Einschränkung hinsichtlich des Verbindungswegs unter Punkt II zu und beauftragen mit Punkt III  die Verwaltung, einen Förderantrag beim Verband Region Stuttgart zu stellen

Bei der Weiterbearbeitung der Planung muss die  genannte Wegeverbindung gestrichen werden.

Für die Fraktion
Petra Hönschel-Gehrung

 


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Sehr geehrte Frau Hönschel-Gehrung,
wir als direkte Anrainer entlang der Feuergasse sind richtig froh, dass Sie so klar und deutlich gegen eine Wegverbindung über das städische Lindenschulgrundstück sind.

Wir erleben von dem städischen Nachbarn solch eine schier nicht endende Dauerbelastung, Rücksichtslosigkeit und Ignoranz, dass wir uns dadurch als Bürger dritter Klasse vorkommen. Beispielsweise – Schullärm bis 17°°Uhr; Spielplatzlärm bis 21°°Uhr; dann baute man im September 2012 ein sehr großes Spielgerät zum Klettern und Verweilen ohne eine einzige Information an uns, direkt vor unserem Gartenzaun; das Grünflächenamt lärmt pünktlich ab 7°°Uhr morgens mit Mäh-und Blasarbeiten uns aus dem Schlaf, um dann um 8°°Uhr wieder zu gehen; jetzt soll ein Fluchtsteg an das Schulhaus zur Feuergasse gebaut werden – dies dürfte einen weiteren Aufenthaltsbereich für Kinder und Jugendliche natürlich auch am Wochenende darstellen, denn dieser Steg wird bis zum Gebäude frei zugängig sein.
Wird der Verbindungsweg realisiert erhöht sich weiter unsere Belastung und die Sicherheitslage wird dramatisch für die Schule und uns verschärft. Wir kennen die nächtlichen Ereignisse, die sich jetzt und in der Vergangenheit abgespielt haben zur Genüge. Jetzt würde ein öffentlicher Raum geschaffen, der uneinsehbar wird. Der bisherige Schutzraum des Schulgeländes für alle an der Schule Beteiligten wird aufgehoben. Das kann doch nicht im Sinne der Verwaltung sein! Wir erhielten auf unseren Widerspruch von 2011
jetzt von der Verwaltung die Antwort, dass nicht von einer erheblichen Zunahme des Publikumsverkehrs ausgegangen wird – dann braucht man den Verbindungsweg doch offensichtlich auch nicht!! Die wenigen Menschen können doch jetzt schon einige Häuser westlich den Verbindungsweg nutzen. Warum öffnet man deshalb das Schulgelände nach unten? Ist das nicht völlig unnötig?

Wir freuen uns wirklich sehr über Ihre Unterstützung und die der Freien Wähler. Auch ein persönliches Gespräch würden wir anbieten oder könnten Sie uns Ihre persönliche Einschätzung geben, ob der Weg realisiert wird oder nicht?

Im voraus herzlichen Dank und Ihnen einen schönen Sonntag

Renate und Manfred Glatz.

 


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