Joachim Dinkelacker – GR 05.10.2016, Vorlage 124

Nach der letzten öffentlichen Auslegung wurden die vorgebrachten Bedenken und Anregungen der Bürger und der Träger öffentlicher Belange bewertet und wo nötig in die neue Vorlage eingearbeitet. So wurde jetzt ein Achtungsabstand von nunmehr 60 m vom Propangaslager des Heizwerks berücksichtigt, ebenso ein Leitungsrechts-Streifen im Bereich der Nahwärmeleitung und Flächen für die Unterbringung von Fahrradabstellanlagen ausgewiesen.

In den Medien tauchen in den letzten Monaten immer wieder allgemein gehaltene Berichte auf, im Land wären  Aufnahmeplätze in den Erstaufnahme-Einrichtungen unbelegt und stünden leer.  Das gilt es aber genauer zu betrachten:

Im Landkreis Esslingen leben heute immer noch zahlreiche Personen in Notunterkünften und Zelten, die besser untergebracht werden müssen,  und für das Jahr 2017 wird mit zusätzlich 3000 Asylbewerbern gerechnet. Die Stadt Ostfildern hat ihr Aufnahmekontingent mit 720 Plätzen bis zum Jahresende noch deutlich nicht erfüllt. Auch mit dem geplanten Bau in den Holzwiesen wird diese Zahl nicht erreicht. Allerdings sind dem Landratsamt in anderen Stadtteilen noch Baumöglichkeiten angeboten, um der zu erreichenden Platzzahl näher zu kommen. Diese werden bei der Landkreisverwaltung bezüglich der Machbarkeit noch geprüft.

Der Eindruck, der teilweise in den Medien mit dem Thema „Leerstände“ erweckt wird, trifft für den Landkreis Esslingen keinesfalls  und überhaupt nicht zu.

Wir Freien Wähler stimmen der erneuten Auslegung des geänderten Bebauungsplans zu.

Für die Fraktion:
Dr. Joachim Dinkelacker


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