Corina Raisch – Vorlage 085 / 2018, GR 27.06.2018

Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister, liebe Kolleginnen und Kollegen,

jeder Stadtteil hat seine speziellen Besonderheiten: Lange Zeit galt die Parksiedlung aufgrund des Durchschnittsalter der Bevölkerung als der ‚älteste‘ Stadtteil von Ostfildern, jedoch hat nun seit Jahren ein erfreulicher Generationenumbruch stattgefunden. Besonders bei jungen Familien sind die Wohnungen und ganz besonders die Häuser gefragt. Junge und neue Mitbürger leben hier, werden aber von alleine nicht wirklich in ein gemeinschaftliches Miteinander integriert.

Im Verwaltungsausschuss haben wir hierzu einen sehr persönlichen, sachlichen und zugleich auch emotionalen Bericht eines engagierten Mitbürgers aus der Parksiedlung gehört – eindrucksvoll hat er seine Erlebnisse aus der Alltagspraxis der Ehrenamtlichen geschildert.

Und genau dieses ehrenamtliche Engagement gibt es in der Parksiedlung wirklich auf beeindruckende Weise z.B. durch den Bürgerverein und besonders die Kirchengemeinden, welche

kreative Projekte und Veranstaltungen als gute Orte für Begegnungen organisieren.

Der Quartiersentwicklungsprozess bekam zudem eine hilfreiche finanzielle Unterstützung mit dem Preisgeld aus dem Ideenwettbewerb ‚Quartier 2020‘ und so kam seit 2016 sichtbar Bewegung und Leben in diese Entwicklung, unterstützt durch eine hauptamtliche Projektleiterin.

Auch nach dem Weggang dieser Mitarbeiterin soll nun die positive Energie und Aufbruchstimmung nicht untergehen und so ist es erfreulich, dass eine neue Mitarbeiterin momentan als 40% Kraft hauptamtlich den Prozess begleitet.

Es wurde seitens der Bürger aus der Parksiedlung der Wunsch formuliert, dass  man sich eine klare Haltung und Unterstützung des Gemeinderates wünsche und diesem Wunsch kommt unsere Fraktion gerne nach:

Wir sehen, was hier geleistet wurde und geleistet wird und wir wertschätzen diese ehrenamtliche Arbeit sehr.

Zugleich befinden wir uns in einem Umbruch,  was die langfristige Planung betrifft:

Bis Mitte 2020 sind die personellen Kosten durch das Preisgeld gedeckt, aber wie geht es dann weiter?

Diese Frage muss eng mit der Entscheidung über die weitere Ausrichtung des Treffpunkts getroffen werden. Hier gibt es inhaltliche und auch personelle Veränderungen.

Aufgabeninhalte und Bereiche der Quartiersentwicklung und der Treffpunkte müssen daher rechtzeitig angedacht werden, was kann miteinander koordiniert werden, welcher Zeitanteil und welcher Personalanteil stehen zur Verfügung.

Wir erwarten hierzu Ende 2019 eine neue Konzeption, damit die Neuausrichtung ab Juni 2020 rechtzeitig geplant werden kann.

Wir stimmen der Vorlage zu.

Für die Fraktion: Corina Raisch


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